Einfach Kochen - 10 Tipps für die Küche

Kochtipps vom Burren Smokehouse

Essen gehen und leckere Mahlzeiten geniessen, die jemand für uns kocht, macht Spass, aber nach einer Weile könnte es doch etwas langweilig werden - und teuer...

Deshalb haben wir ein paar Tipps von Profis für Sie zusammengestellt, die das Kochen in der eigenen Küche einfacher machen. Und das wiederum wird Spass am Kochen garantieren!

Fangen wir mit ein paar Gedanken über die Ausstattung an.

1. Wie viel Schnickschnack braucht der Mensch?
Man braucht keinen Schrank voller Apparate und Geräte, die letztendlich Platz wegnehmen (und vielleicht doch nur im Keller landen). Es gibt ein paar Geräte, die in einer Küche unentbehrlich sind. Sie werden schnell herausfinden, welche das sind, je nachdem, welche Art von Gerichten, Getränken und Kuchen Sie vornehmlich zubereiten. Eine Küchenmaschine, die vor allem ein doppeltes Schneidemesser hat, fällt in die "Haben-Muss"-Kategorie, während ein Eierkocher sich eher ausserhalb derselben befindet.

2. Wählen Sie Qualität
Benutzen Sie hochwertige Töpfe mit dicken Böden. Aus gesundheitlichen Gründen machen Sie lieber einen grossen Bogen um Teflon-beschichtete Pfannen und Töpfe. Edelstahl ist genauso gut!

3. Temperatur - heisser Tipp!
Trauen Sie nie dem im Backofen eingebauten Thermometer, es sei denn, es ist kalibriert. Besonders ältere Backöfen können abweichende Temperaturen anzeigen. Das Beste ist ein separates Thermometer, das Sie einfach in den Ofen stellen oder, noch praktischer, hängen.

4. Kaufen Sie gute Messer, schärfen Sie sie regelmässig und üben Sie!
Nehmen Sie immer das richtige Messer für jeden Zweck. Das bedeutet, dass die Klinge lang genug und so geschliffen sein muss, dass sie ihren Zweck erfüllen kann. Sie wissen, was wir meinen, wenn Sie schon einmal versucht haben, ein Stück rohes Fleisch mit einem Lachsmesser zu schneiden. Und benutzen Sie Messer wie eine Säge statt einfach Druck auszuüben.

5. Lesen kommt vor dem Kochen
Bevor Sie anfangen zu kochen, lesen Sie das ganze Rezept durch, vorzugsweise am Tag zuvor für den Fall, dass Zutaten auf Zimmertemperatur gebracht oder aufgetaut werden müssen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Zutaten und Utensilien haben.

6. Bereitstellen
Das "Mise en Place" ist der französische Ausdruck für das Bereitstellen aller Zutaten eines Rezepts auf der Arbeitsfläche. Dadurch haben Sie garantiert alles verfügbar und müssen nicht mit dreckigen Händen in den Kühlschrank greifen. Sie können sogar schon die Zutaten abwiegen und in kleine Schüsselchen füllen (wie bei einer Kochvorführung), oder Sie wiegen alles dann ab, wenn Sie es brauchen. Das Mise en Place erstreckt sich auch auf das Vorheizen des Backofens, falls notwendig, und das Herauslegen aller Geräte und Utensilien, die Sie brauchen werden.

Entfernen Sie alles von der Arbeitsfläche, was nicht mit Kochen zu tun hat, und reinigen Sie die Fläche in Vorbereitung für die sichere Zubereitung von Nahrungsmitteln. Stellen Sie während des Kochens alles in die Schränke zurück, was Sie nicht mehr brauchen, um mehr Platz zu schaffen.

7. Würzen: Was ist besser, zuviel oder zuwenig?
Berufsköche kennen ein kleines Geheinmnis: die Gäste lieben es, ihr Essen zu würzen. Es ist kein Geheimnis, dass viele Leute nach Salz und Pfeffer greifen, bevor sie das Essen überhaupt gekostet haben. Wenn der Koch in einem solchen Fall das Gericht normal gesalzen hätte, dann wäre es jetzt wahrscheinlich versalzen. Es gibt aber auch einen technischen Grund für Zurückhaltung beim Würzen: es kann schwierig sein, rohes Fleisch und andere ungekochte Zutaten richtig zu würzen, da man sie nicht vorher abschmecken kann. Behalten Sie im Hinterkopf, dass es immer einfacher ist, auf dem Teller nachzuwürzen. Dadurch wird das Essen perfekt schmecken für alle, die automatisch nachwürzen, und auch für die, die ihr Essen lieber weniger salzig und scharf geniessen möchten.

Kochen und braten kann einige Geschmacksnoten konzentrieren und andere wiederum schwächen. Der Geschmack von Salz und scharfen Gewürzen kann sich durch das Verdampfen von Wasser verstärken. Kräuternoten hingegen können vielleicht gar nicht mehr wahrgenommen werden. Schmecken Sie das Gericht immer am Ende des Kochvorgangs ab und passen Sie die Würze an. Falls es zu scharf ist, geben Sie entweder Milch, Sahne oder Honig hinzu; falls es zu salzig geraten ist, geben Sie eine rohe Kartoffel in das Gericht und lassen Sie sie ein paar Minuten lang das Salz aufsaugen.

8. Vorkochen - die bequeme Methode
Wenn Sie schon mal beim Kochen sind, warum nicht gleich mehr machen und den Überschuss in Portionen einfrieren? Einfrieren geht mit den meisten Gerichten. Stellen Sie sich Ihre Freude vor, wenn Sie einmal nicht kochen können oder möchten, und einfach etwas aus der Gefriertruhe zaubern und auftauen können. Darüber hinaus können Sie die meisten Kuchen und sogar Waffelteig einfrieren. Denken Sie daran, alles zu beschriften und datieren, und öfter mal ganz nach unten in die Truhe zu greifen, um Dinge aufzubrauchen, die schon etwas länger dort auf ihren grossen Moment warten.

9. Frische Kräuter und Saft
Wenn das Rezept nach frischen Kräutern, Saft oder Schale verlangt, dann nehmen Sie bitte nicht die bequeme Abkürzung! Geben Sie nicht der Versuchung nach, Zitronensaft in (Plastik-)Flaschen oder getrocknete Orangenschale zu benutzen - es wäre schade um Ihr mit Liebe gekochtes Essen.

Frische Kräuter können einen Riesenunterschied ausmachen. Pfefferminzblätter in einem Wassermelonen-Feta-Salat verwandelt diesen simplen Salat in eine köstliche Delikatesse, und die Minze auszulassen wäre eine kulinarische Sünde.

Das Gute ist, dass Kräuter drinnen auf Fensterbänken und draussen auf dem Balkon oder im Garten wachsen, also auf kleinster Fläche falls notwendig. Sie werden auf diese Art Geld sparen und haben die Kräuter immer verfügbar.

Kräuter eignen sich auch wunderbar zum dekorieren auf dem Teller, oder Sie können sie servierfertig in kleinen Schüsselchen auf den Tisch stellen. Eine andere schöne Deko-Idee ist es, die Kräuterstengel in kleinen Gläsern mit ein wenig Wasser darin in die Mitte vom Tisch zu stellen.

10. Präsentation der Mahlzeit
Das Auge isst mit, das ist eine altbekannte Weisheit. Selbst Eintöpfe können schön präsentiert werden, indem man den Tisch zum Beispiel festlich oder verspielt dekoriert. Sie können einen Salat mit ein paar kunstvoll arrangierten Blättern auf den Tellern anrichten und die Salatsauce in symmetrischen Linien darüber träufeln. Ein paar Kräuter darüber streuen - fertig! Und genauso raffiniert aussehend wie in einem Drei-Sterne-Restaurant.

Eine weitere Art, ein Gericht zu servieren ist es, ein Grundgericht zu kochen, zu dem die Gäste noch jede Menge Zutaten hinzufügen können. Stellen Sie diese Zutaten in kleinen dekorativen Schüsselchen und auf Brettern oder Küchen-Schiefertafeln auf den Tisch bereit. Dies ist eine gute Sache, wenn nicht alle Gäste sich kennen, da sie mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit miteinander reden müssen, um die Zutaten, nach denen es sie gelüstet, vom anderen Ende des Tisches zu bekommen.